Wie wird Nachtschichtvergütung berechnet? Erfassung und Prüfung
Die Lohnabrechnung bei Schichtarbeit ist oft komplizierter als im Festbürojob: Gibt es einen Nachtzuschlag, zu welchem Tag gehört eine Mitternacht überschreitende Schicht, wie stapeln sich Nachtstunden mit Überstunden — Fragen, an denen viele die Prüfung ihres Lohns aufgeben. Dabei ist die Prüfung mit sauberen Aufzeichnungen nicht schwer.
Übliche Bestandteile der Nachtschichtvergütung
Der Nachtverdienst besteht in der Regel aus:
- Grundstundensatz: der Anteil, der der Tagschicht entspricht;
- Nachtzuschlag oder -faktor: manche Branchen und Regionen zahlen für Spätstunden (z. B. 22:00 bis 06:00) Zuschläge;
- Kumulierte Überstunden: übersteigt die Gesamtdauer der Nachtschicht die Überstundenschwelle, wird der Überschuss zusätzlich mit Überstundenfaktoren vergütet.
Die Details variieren nach Land, Region, Branche und Vertrag — maßgeblich sind Ihr Arbeitsvertrag und die örtlichen Regelungen.
Erfassung kommt zuerst
Manuelle Nachtaufzeichnungen gehen leicht schief: Schichten über Mitternacht, kurzfristige Verlängerungen, mitten im Monat geänderte Pläne — aus dem Gedächtnis sind sie kaum rekonstruierbar. Deshalb bemerken viele Nachtarbeiter Nachteile gar nicht.
Nachtschichten mit der App erfassen
Work Hours Tracker unterstützt die Nachterfassung: Das Stempeln hält exakte Dauern automatisch fest, ohne Tages- und Nachtstunden von Hand zu trennen; die App summiert Nachtstunden und Nachtverdienst separat und zerlegt in Kombination mit gestaffelten Überstundenfaktoren komplexe, mitternachtsüberschreitende oder überlange Schichten automatisch. In den Statistikdiagrammen verfolgen Sie Nachtstunden und Nachtverdienst getrennt — direkt abgleichbar bei der Lohnprüfung.