Vier Grundoperationen
Image Converter bietet vier grundlegende Dreh-/Spiegel-Operationen:
- 90° nach links drehen: Vertikales Bild in ein horizontales verwandeln
- 90° nach rechts drehen: Horizontales Bild in ein vertikales verwandeln
- 180°: Bild vollständig umdrehen
- Horizontale Spiegelung: Spiegelung links-rechts
- Vertikale Spiegelung: Spiegelung oben-unten
Klingt einfach, doch viele wissen nicht, wann sie was verwenden sollen.
Drehung: in 90°-Schritten
90°-Drehung
Die 90°-Drehung ist die am häufigsten verwendete Operation und passt zu diesen Szenarien:
- Screenshot eines im Querformat aufgenommenen Videos: Ausrichtung falsch, muss gedreht werden
- Falsch herum gescanntes Dokument: Der Scanner wurde verkehrt herum eingelegt, die Datei ist spiegelverkehrt
- Mehrere Fotos unterschiedlicher Ausrichtung kombinieren: Vor dem Zusammenfügen vereinheitlichen
Eine 90°-Drehung ist verlustfrei – die Pixel werden neu angeordnet, ohne dass Informationen verloren gehen.
180°-Drehung
Zwei aufeinanderfolgende 90°-Drehungen oder direkt 180° – passende Szenarien:
- Völlig auf dem Kopf stehendes Bild: Beispielsweise ein um 180° gedrehtes Foto
- Mehrere Bilder zusammenfügen, eines davon falsch herum: Ausrichtung vereinheitlichen
Auch 180° ist verlustfrei.
Spiegelung: horizontal und vertikal
Horizontale Spiegelung (links-rechts)
- Selfie-Spiegelung korrigieren: Manche Smartphones spiegeln Selfies automatisch, sodass die aufgenommene Person die umgekehrte Richtung sieht
- Spiegelverkehrten Text korrigieren: Durch Spiegelung fotografierte Texte, Reflexionen auf Spiegeln
- Design-Effekt: Gespiegelte Komposition, Designvorschau mit Links-Rechts-Symmetrie
Vertikale Spiegelung (oben-unten)
- Negativeffekt: Den klassischen Filmnegativ-Effekt simulieren
- Gespiegelte Komposition: Vorschau eines Wasserreflex-Effekts
- Spezielle Designanforderungen: Oben-Unten-Symmetrie-Vorschau für Plakate und Verpackungsdesigns
EXIF-Drehung: Die häufigste Stolperfalle
Viele Smartphones (insbesondere das iPhone) schreiben beim Aufnehmen nur eine Drehungsmarkierung in die Metadaten, anstatt die Pixel tatsächlich zu drehen.
Das bedeutet:
- Im Album betrachtet: Ausrichtung normal
- In manchen Apps geöffnet: Ausrichtung falsch
- Auf manchen Plattformen hochgeladen: Ausrichtung falsch
Image Converter liest die EXIF-Drehungsorientierung (Orientation-Tag) aus und dreht die Pixel vor dem Export tatsächlich, sodass das gespeicherte Bild überall korrekt ausgerichtet ist.
Drehen oder Spiegeln: Szenarien im Vergleich
| Phänomen | Operation | Grund |
|---|---|---|
| Querformat-Videoscreenshot steht hochkant | 90°-Drehung | Videoausrichtung stimmt nicht mit Anzeige überein |
| Selfie links-rechts vertauscht | Horizontale Spiegelung | Telefon hat automatisch gespiegelt |
| Gescanntes Dokument falsch herum | 90°-Drehung | Scanner falsch ausgerichtet |
| Im Spiegel reflektierter Text | Horizontale Spiegelung | Abbildung durch Spiegel |
| Foto steht komplett auf dem Kopf | 180°-Drehung | Telefon beim Aufnehmen verkehrt gehalten |
| Wasserreflex steht oben-unten verkehrt | Vertikale Spiegelung | Reflexionseffekt simulieren |
Wenn es nur ein Problem der EXIF-Markierung ist, müssen Sie nichts tun – Image Converter erledigt das automatisch beim Konvertieren.