Welche Kompressionsstufe passt - niedrig, mittel, hoch, manuell

Last updated: 2026-09-15

Welche Kompressionsstufe passt

Der Kompressor bietet drei Voreinstellungen: niedrig, mittel, hoch, plus einen manuellen Bitraten-Schieberegler. Beim ersten Versuch wählt man oft zufällig, komprimiert, und merkt dann, dass es nicht passt. Dieser Artikel erklärt, wie Sie je nach Anlass die richtige Stufe finden.

Was die drei Stufen bedeuten

Niedrig — Größe hat Vorrang. Ein 100-MB-Video kann auf 20 MB schrumpfen. Die Qualität verliert sichtbar: Kanten werden weich, Details verschwinden. Passt für: Gruppenchat, Mail-Anhang, Material, bei dem es auf Qualität nicht ankommt.

Mittel — der Kompromiss. Etwa ein Drittel bis die Hälfte der Originalgröße, beim üblichen Teilen kaum ein Unterschied. Passt für: 90 % der Fälle. Social-Media-Posts, Familienfreigaben, Arbeitspräsentationen — reicht.

Hoch — Qualität hat Vorrang. Maße Volumenreduktion, ungefähr 60-70 % des Originals. Sieht nahezu identisch zur Quelle aus, ist aber tatsächlich kleiner. Passt für: Rohmaterial behalten, wichtige Aufnahmen für späteren Schnitt, Langzeitarchivierung.

Wann die manuelle Bitrate sinnvoll ist

Die drei Voreinstellungen sind eine konservative Wahl — ihre Parameter sind auf „die meisten Handy-Videos" abgestimmt. Aber manches Material fällt aus dem Rahmen:

Ein einfacher Entscheidungsbaum

  1. Wird das Video verschickt oder behalten? Verschickt → Mittel. Behalten → Hoch.
  2. Gibt es eine Größenbeschränkung? (Gruppenlimit, Mail-Anhang) Ja → Mittel oder manuell.
  3. Sehen es viele Leute? Ja → Mittel (beste Kompatibilität).
  4. Ein kleiner, nicht sichtbarer Verlust ist okay? Ja → probieren Sie Niedrig, halbe Größe.
  5. Keiner der obigen Fälle? Nehmen Sie Mittel.

Wenn zu stark komprimiert wurde

Ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend, gibt es keinen „Kompression rückgängig"-Knopf — das Originalvideo wird nicht gelöscht, wählen Sie einfach neu, diesmal eine andere Stufe. Jede Kompressionsrunde ist unabhängig, Verluste kumulieren sich nicht.