Foto-Aufräumen und Datenschutz: Was auf Ihrem Gerät bleibt

Last updated: 2026-09-06

Foto-Aufräumen und Datenschutz: Was auf Ihrem Gerät bleibt

Gibt man einer App Zugriff auf die Fotos, übergibt man ihr den persönlichsten Datensatz des Telefons: die Familie, das Zuhause, die Dokumente, die letzten zehn Jahre. Dieser Zugang ist nötig, damit jeder Foto-Reiniger arbeiten kann — und genau deshalb verdient die Frage „Was macht die App damit?" eine konkrete Antwort, keinen Slogan. Hier ist die von CleanPhoto.

Was die App liest

Die Scans arbeiten mit den Metadaten Ihrer Bibliothek: Aufnahmezeitstempel, Bildabmessungen, Albennamen, Titel und Dateipfade, dazu geladene Dateigrößen, damit Einträge innerhalb einer Gruppe nach Größe sortiert werden können. Auf iOS liest die Screenshot-Erkennung das eigene Album. Auf Android prüft sie Albennamen und bei Bedarf Titel und Dateipfade der Bilder auf Screenshot-Namensmuster. Das ist das vollständige Inventar.

Was die App nie liest

Kein Scan analysiert Pixelinhalte. Die Duplikat-Regel ist Abmessungen plus Zeitstempel; die Regel für ähnliche Fotos der Aufnahmezeitpunkt; die Screenshot-Regel Alben und Dateinamen. Es gibt keine KI-Inhaltsklassifizierung, keine Gesichtserkennung, keine Standortanalyse, keine „Foto-Qualitätsbewertung" — nicht, weil das schwer wäre, sondern weil nichts davon nötig ist und jedes davon hieße, den tatsächlichen Inhalt Ihrer Fotos zu lesen.

Was Ihr Gerät verlässt

Ihre Fotos nicht. Scan und Durchsicht laden kein Foto, keine Vorschau und keine Metadaten hoch und verlangen kein Konto. Das Netzwerk nutzen nur die gewöhnlichen Verrichtungen der App: In der Gratisversion werden Anzeigen aus einem Werbenetzwerk (Google AdMob) geladen; wenn Sie Pro wählen, wird das Abo über den App Store abgewickelt, mit RevenueCat für die Berechtigungsverwaltung. Diese Dienste erhalten ihre eigenen Standarddaten — wie in jeder App, die Werbung zeigt oder Abos verkauft —, aber niemals Ihre Fotos oder Scanergebnisse.

Wie das Löschen funktioniert

Die App kann nichts stillschweigend löschen. Jede Löschung läuft über Ihre ausdrückliche Bestätigung und wird über die System-Fotomediathek ausgeführt — derselbe geschützte Weg wie beim eigenen Löschen eines Fotos. Auf iOS greift Apples Systemberechtigung für Fotolöschungen: Das System selbst bittet Sie, Löschungen zu autorisieren.

Berechtigungen, aufgelistet

Zugriff auf die Fotobibliothek: nötig zum Scannen und Anzeigen der Gruppen. Auf iOS erscheint zudem die Tracking-Berechtigungsabfrage (ATT), die Werbenetzwerke für relevante Werbung benötigen — Sie können ablehnen, die App funktioniert genauso, nur ohne personalisierte Werbung. Das ist die vollständige Liste.

Der Punkt

Foto-Aufräumen braucht keine Cloud, kein Konto und keine Inhaltsanalyse. Es braucht Metadaten, transparente Regeln und Ihre Bestätigung. Mehr verwendet CleanPhoto nicht — und verlangt ein Reiniger je mehr daraus, lohnt die Frage, wofür.